Vernissage am 07.05.2015: Hedi Grube und Dr. Klaus Vedder

Hedi Grube

Die Vernissage der beiden Fotografen am Donnerstag, den 07. Mai 2015 war ein voller Erfolg. Die zahlreichen Gäste zeigten sich beeindruckt von den ungewöhnlichen und berührenden Bildern. Ein weiteren Hochgenuss, diesmal für den Gaumen, lieferte Erlebnisgastronomie Kappes aus Lohmar.

Hedi Grube – Fotografien zum Thema Form + Farbe

„Die Schönheit liegt im Auge des Betrachters“. Wie wahr dieser Spruch ist, beweist Hedwig Grube mit ihrer Ausstellung „Form + Farbe“. Die Bonner Fotografin hat ein besonderes Auge für versteckte Schönheit und zeigt eine komplette Sammlung von Rost-Forografien. Was für den Einen schleichende Zerstörung ist, ist für sie etwas Wundervolles.

Im Gegensatz zu vielen anderen Künstlern hat Hedwig Grube ihre Bilder ganz bewußt nicht betitelt. Dadurch kann der Betrachter die Fotos völlig unbeeinflusst auf sich wirken lassen und sowohl Abstraktes, als auch Gegenständliches darin sehen. „Ich sehe in jedem Bild etwas Gegenständliches, sei es eine Landschaft, ein Vulkan oder ein Wasserfall“, sagt hedwig Grube.

Die äußerst ungewöhnlichen Bilder kann man auf der 2. und der 8. Etage der Augenklinik anschauen. Ihren Erlös möchte Hedwig Grube einem kraritativen Zweck zugute kommen lassen.

Dr. Klaus Vedder: Fotografien zum Thema ’25 Jahre Reise durch Tibet‘

Dr. Klaus Vedder

Dr. Klaus Vedder unterstützt mit seinen Fotografien zwei Kinderdörfer für Waisen- und Strassenkinder in Osttibet. Der Orthopäde der St. Augustiner Kinderklinik ist seit 2010 Mitglied der Fotogruppe Hardtberg und seit über 40 jahren leidenschaftlicher Fotograf. Er hat sich auf Reisefotografien spezialisiert, vor allem aus Tibet und dem Himalaya.

In äußerst beeindruckenden Bildern zeigt er Landschaft und Portraits Erwachsener und Kinder aus Tibet. Die Geschichten hinter den Kindergesichtern kennt Dr. Klaus Vedder ganz genau, war er doch 1997 Mitbegründer des Tadra-Projekts, einem Kinderdorfprojekt in Tibet. Das erste Kinderdorf entstand in der tibetischen Provinz Kham. Inzwischen gibt es dort sieben Familienhäuser, in denen jeweils fünfzehn Waisenkinder unter Obhut eines Pflegepaares in familiärer Atmosphäre leben. Ebenfalls gibt es dort eine Grund- und Handwerksschule, ein Jugendhaus, eine Kantine, eine Gemeinschaftsküche, einen Sportplatz und zwei Gewächshäuser. 2005 entstand das zweite Kinderdorf in Amdo-Golok, wo es inzwischen zehn Familienhäuser gibt.

Da hinter dem Tadra-Projekt kein großer Verwaltungsapparat, sondern lediglich neun Privatpersonen stecken, kommen über 95% der Spendengelder genau dorthin, wo sie gebraucht werden.
Der Erlös der Tibet-Fotografien kommt ebenfalls den Kinderdörfern zugute.

Die Bilder sind auf der 1., 3. und 8. Etage der Klinik ausgestellt.